Nachhaltige Brautkleider & zirkuläre Produktion
Verantwortung in der Mode wird geteilt — von den Marken, die sie produzieren, und den Menschen, die tragen, was sie herstellen. In der gesamten Branche bewegen sich immer mehr Modehäuser in diese Richtung. WONÁ Concept hat seine eigene Arbeit im Jahr 2026 aufgenommen, mit einem zirkulären Produktionssystem, das fest in unsere Abläufe integriert ist, und wir entwickeln es kontinuierlich weiter.
Die Modebranche ist eine der ressourcenintensivsten Branchen unseres Planeten:
- Rund 10 % der globalen Kohlenstoffemissionen — mehr als internationale Luft- und Seeschifffahrt zusammen (Umweltprogramm der Vereinten Nationen / UNEP)
- Nahezu 20 % des weltweiten Abwassers (Weltbank)
- Etwa 215 Billionen Liter Wasser pro Jahr — rund 86 Millionen olympische Schwimmbecken (UNEP)
- 92 Millionen Tonnen Textilmüll jedes Jahr, mit einer Prognose von 134 Millionen Tonnen bis 2030 (UNEP)
- Weniger als 1 % der Kleidung wird zu neuer Kleidung recycelt (Ellen MacArthur Foundation)
Brautmode ist Teil dieses größeren Gesamtbildes, und ein Großteil der Auswirkungen entsteht in der Produktion — durch lange internationale Lieferketten und das Material, das bei der Herstellung eines Kleides übrig bleibt. Genau hier kommt es auf die Entscheidungen des Herstellers an, und hier sind echte Veränderungen möglich.
2026 — der Anfang. In Partnerschaft mit Re:inventex, einem Spezialisten für mechanische Textilrückgewinnung, hat WONÁ Concept ein zirkuläres Produktionssystem in den täglichen Betrieb integriert. Jeden Monat werden rund 500 kg Textilverschnitt aus der Vorproduktion direkt aus unserer eigenen Fertigung gesammelt und mechanisch recycelt — ein wasser- und chemikalienfreier Prozess, der sie in wiederverwendbare Fasern zurückführt. Wo immer möglich, wir zudem mit natürlichen Stoffen, um die Abhängigkeit von Kunststoffen in den Kleidern selbst zu verringern.
Die bisherigen Ergebnisse.
- 1.726 kg Textilabfall von Deponien ferngehalten — mehr als 8.000 T-Shirts
- 103.600 Liter Frischwasser eingespart — ein Jahr Trinkwasser für über 140 Menschen
- 12,1 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden — mehr als eine Erdumrundung mit dem Auto
- 200+ zirkuläre Produkte erstellt und gespendet
Diese regenerierten Fasern fließen wieder in die Produktion und in soziale Initiativen ein. Eine der ersten war eine Kooperation mit dem Patron Pet Center in Kyjiw, bei der recycelte Materialien aus der WONÁ-Produktion in Betten, Kissen und Erholungsutensilien für gerettete Tiere in Behandlung und Rehabilitation verwandelt wurden.
WONÁ Concept produziert nach europäischen Herstellungsstandards. Da das Modehaus international wächst, wächst das zirkuläre System mit ihm — mehr verwertete Stoffreste, mehr kreierte zirkuläre Produkte und mehr unterstützte soziale Initiativen. Die Richtung bleibt dieselbe: verantwortungsvolle Produktion auf jeder Stufe.
Ist die Modeindustrie schlecht für die Umwelt? Die Modebranche ist laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen für etwa 10 % der weltweiten Kohlenstoffemissionen verantwortlich — mehr als Luft- und Seeschifffahrt zusammen — und für fast 20 % des weltweiten Abwassers. Jedes Jahr erzeugt die Industrie rund 92 Millionen Tonnen Textilabfall, während weniger als 1 % der Kleidung zu neuer Kleidung recycelt wird.
Sind Brautkleider nachhaltig? Brautmode kann nachhaltiger gestaltet werden, und die Materialauswahl ist ein Teil davon. WONÁ Concept arbeitet, wo möglich, mit natürlichen Stoffen und recycelt Produktionsabfälle zurück in wiederverwendbare Fasern, sodass ein größerer Teil des Fußabdrucks jedes Kleides direkt an der Quelle angegangen wird.
Was ist zirkuläre Produktion? Zirkuläre Produktion hält Materialien im Kreislauf, anstatt sie wegzuwerfen. Bei WONÁ Concept werden Textilreste aus unserer eigenen Produktion mechanisch in wiederverwendbare Fasern recycelt und für neue Produktionen sowie soziale Projekte genutzt.
Was tut WONÁ Concept, um nachhaltig zu sein? WONÁ Concept betreibt ein zirkuläres Produktionssystem zusammen mit Re:inventex und recycelt jeden Monat rund 500 kg Textilverschnitt durch ein wasser- und chemikalienfreies Verfahren. Bis heute wurden so 1.726 kg Textilabfall von Deponien ferngehalten, 103.600 Liter Frischwasser eingespart und 12,1 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden.
Wohin gehen die recycelten Materialien von WONÁ? Die regenerierten Fasern fließen in die Produktion und in soziale Initiativen ein — einschließlich einer Zusammenarbeit mit dem Patron Pet Center in Kyjiw, um Betten und Erholungsutensilien für gerettete Tiere herzustellen.